Freitag, 2. Mai 2014

Geschichte vom Holzfäller

Ein Spaziergänger ging durch einen Wald und begegnete einem Waldarbeiter, der hastig und mühselig damit beschäftigt war, einen bereits gefällten Baumstamm in kleinere Teile zu zersägen. Der Spaziergänger trat näher heran, um zu sehen, warum der Holzfäller sich so abmühte und sagte dann: “Entschuldigen Sie, aber mir ist da was aufgefallen: Ihre Säge ist ja total stumpf! Wollen Sie diese nicht einmal schärfen?“ Darauf stöhnt der Waldarbeiter: „Dafür habe ich keine Zeit – ich muss sägen!“

Mittwoch, 19. März 2014

Geschichte vom kleinen grauen Männlein



Heute gibt es mal eine kleine Geschichte über Geduld. Sie ist von Heinrich Spoerl (dt. Schriftsteller, 1887-1955) und sie hat nichts an Aktualität verloren – im Gegenteil:

Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel früher zum Treffpunkt gekommen. Er verstand sich schlecht aufs Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt.

Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: „Ich weiß, wo dich der Schuh drückt. Nimm diesen Knopf und nähe ihn an deine Jacke. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst.“

Der junge Bauer nahm den Zauberknopf und drehte. Und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen:

„Wenn wir doch schon allein wären...“

„Wenn unser neues Haus fertig wäre...“

Und er drehte immer wieder. Jetzt fehlten noch die Kinder und er drehte schnell am Knopf. Dann kam ihm neues in den Sinn und er konnte es nicht erwarten. Und drehte, drehte, dass das Leben an ihm vorbeisprang, und ehe er sich’s versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett.

Er merkte, dass er schlecht gewirtschaftet hatte. Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, dass auch das Warten des Lebens wert ist. Und er wünschte sich die Zeit zurück.

Sonntag, 9. Februar 2014

Zitat

Ein jedes Ding an seinem Ort, erspart viel Zeit und böse Wort.

Deutsches Sprichwort

Montag, 23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!






©ErikaGrazillis/PIXELIO

Dienstag, 3. Dezember 2013

Alphabetische Sortierung bei der Ablage



Den Umgang mit Umlauten bei der alphabetischen Ablage wird durch DIN 5007 geregelt. Es gibt zwei Varianten. 

Variante 1: Ignorieren der Pünktchen

Ä und a, ö und o sowie ü und u werden gleich behandelt, ebenso ß und ss.

Beispiel:

Lücke
Ludemann
Luedenscheidt
Luhmann
 

Variante 2: Behandeln von ä wie ae

Ä wird in ae, ö in oe und ü in ue geändert. Das ß wie das ss behandelt.

Beispiel:

Ludemann
Lücke
Luedenscheidt
Luhmann

Sonstige Sonderzeichen werden im deutschsprachigen Raum bei der Sortierung nicht beachtet. 

Welche Variante ist besser?

Die zweite Variante verbreiteter und auch sinnvoll, denn damit sind in Ihrer Ablage
z. B. alle „Müllers“ beisammen, egal ob diese „Müller“ oder „Mueller“ geschrieben werden. Wichtig ist, sich für eine der Varianten zu entscheiden und allen, die an der Ablage beteiligt sind, mitzuteilen (Rundschreiben oder Aushang).

Freitag, 8. November 2013

Zitat

Gelassenheit gewinnt man nur in der Besinnung auf das Wesentliche.

Georg Moser
1923-1988 war Bischof von Rottenburg-Stuttgart

Dienstag, 15. Oktober 2013

Neuer Verpflegungsmehraufwand ab 01.01.2014


Für Inlandsreisen gibt es ab 2014 nur noch zwei Pauschalen:

Dauer der Abwesenheit
Pauschbetrag bis 31.12.2013
Pauschbetrag ab 01.01.2014
24 Stunden
24 Euro
24 Euro
über 14 Stunden bis 24 Stunden
12 Euro

über 8 Stunden bis unter 14 Stunden
6 Euro

über 8 Stunden bei eintägigen Reisen

bei mehrtägigen Reisen jeweils für den An- und Abreisetag (unabhängig von der tatsächlichen An- und Abreisezeit) 

12 Euro


Kürzung für Mahlzeiten:

  • Frühstück 20 Prozent des maximalen Tagessatzes  (4,80 Euro)
  • Mittag- und Abendessen jeweils 40 % des maximalen Tagessatzes (9,60 Euro)

Mittwoch, 18. September 2013

Das SEPA Mandat



  • Den neuen Lastschriften müssen so genannte "Mandate" zugrunde liegen. Dazu benötigt der Zahlungsempfänger eine unterzeichnete Ermächtigung für das Einziehen von Forderungen im Original.

  • Bei der SEPA-Basislastschrift können bestehende Einzugsermächtigungen vom Zahlungsempfänger in ein SEPA-Mandat umgewandelt werden. Der Zahlungspflichtigen muss aber über den Wechsel informiert werden.

  • Neue Mandate, die abgeschlossen werden müssen unterliegen genauen Vorgaben.
    • Die Felder und Reihenfolge des Mandatstextes sind vorgegeben.
    • Die Mandate müssen die Gläubiger-ID und die sog. Mandatsreferenz enthalten.
    • Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats und kann frei gewählt werden, ähnlich einer Kunden-, Rechnungs- oder Referenznummer. Anhand dieser Nummer können Zahlungspflichtige die eingehenden Lastschriften überprüfen.

  • Nach 36 Monaten ohne Nutzung erlischt ein Mandat automatisch, es kann aber auch jederzeit durch den Zahlungspflichtigen widerrufen werden.

Montag, 9. September 2013

SEPA-Lastschriften



  • SEPA-Basislastschrift für den Einzug bei Privatkunden
    (ähnelt der bisherigen Einzugsermächtigung)
    • Bestehende Einzugsermächtigungen können meist übernommen werden (Übernahme in das neue sog. „Sepa-Lastschriftmandat“)
    • Rückgabefrist für den Verbraucher 8 Wochen, für unautorisierte Beträge sogar 13 Monate

  • SEPA-Firmenlastschrift für den Einzug zwischen Unternehmen
    (ersetzt den bisherigen Abbuchungsauftrag)
    • Es müssen bei allen Kunden neue Mandate eingeholt werden
    • Keine Rückgabe möglich

  • Voraussetzung für die Lastschrifteinzüge:
    • Gläubiger-ID bei der Bundesbank beantragen
    • Mandate prüfen und ggf. neue einrichten
    • Inkassovereinbarung mit der Bank abschließen
    • Schriftliche Vorabinformationen über den Einzug (sog. Pre-Notification) sicherstellen
    • Vorlauffristen bei der Einreichung der Lastschriften bei der Bank beachten (zwei bis fünf Tage)