Freitag, 4. Januar 2019

Tipps fürs Ausmisten von Papieren


Das neue Jahr nehmen viele zum Anlass im Büro auszumisten. Wenn Sie sich schlecht von Dingen trennen können, erleichtern nachfolgende Fragen dies eventuell:

  • Werde ich die Information wirklich je gebrauchen?
  • Wozu brauche ich die Information?
  • Ist die Information wirklich von Nutzen?
  • Wie wichtig ist die Information wirklich?
  • Für wann brauche ich die Information?
  • Habe ich die Information jemals schon gebraucht?
  • Wann habe ich sie zuletzt gebraucht?
  • Ist die Information ev. schon überholt?
  • Bringt das Papier mir einen neuen Aspekt?
  • Kann ich mir die Information auch leicht anderweitig z.B. über das Internet besorgen?
  • Hatte ich bereits vergessen, dass ich dieses Papier überhaupt besitze?
  • Muss ich das wirklich noch erledigen?

Wenn Sie sich schlecht von Dingen trennen können, richten Sie sich einen "Vorabpapierkorb" ein: Hier kommt alles rein, womit Sie sich unsicher sind. Wenn dieser voll geworden ist, werfen Sie Dinge, die zu unterst liegen weg. Diese Sachen haben Sie bestimmt in der vergangenen Zeit nicht vermisst und Sie können sie beruhigt entsorgen.

Dienstag, 27. November 2018

Ab dem Steuerjahr 2018 dürfen Steuererklärungen 2 Monate später abgegeben werden



Ab dem nächten Jahr haben wir etwas mehr Zeit zum Erstellen der Steuererklärungen. Ab dem Steuerjahr 2018 dürfen die Steuererklärungen 2 Monate später abgegeben werden. Die Fristen werden sowohl für selbst erstellte, als auch für vom Steuerberater erstellte Steuererklärungen verlängert.

·         Selbst erstellte Steuererklärungen:
Abgabefrist 7 Monate, also bis Ende Juli des Folgejahres (also für 2018 bis Juli 2019)

·         Vom Berater erstellte Steuererklärungen:
Abgabefrist 14 Monate, also spätestens bis Ende Februar des übernächsten Jahres (also für 2018 Februar 2020)

Montag, 29. Oktober 2018

Powernapping



Für unsere Großeltern war es noch selbstverständlich, heutzutage ist es eher verpönt: das kurze Nickerchen zwischendurch. Nach Meinung von Schlafforschern bringt ein Kurzschlaf allerdings eine Energiesteigerung.
  • Setzen Sie sich bequem hin (Legen geht auch).  
  • Stellen Sie zur Sicherheit einen Wecker.
  • Nehmen Sie etwas in die Hand, z.B. einen Schlüsselbund. Positionieren Sie die Hand so, dass die Schlüssel herunterfallen, wenn sich die Hand öffnet.
Denn erreicht man die Tiefschlafphase, entspannen die Muskeln und die Hand öffnet sich automatisch. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um wieder wach zu werden. 

Wer auf seinen Espresso nach dem Mittagessen nicht verzichten will, kann ihn unbesorgt kurz vorher  genießen. Denn das Koffein wirkt erst nach 20 bis 30 Minuten. So nutzen Sie sowohl den erholsamen Schlaf als auch das anregende Koffein.

Das Schläfchen soll nicht länger als 30 Minuten dauern, ideal sind 10 bis 20 Minuten. Wenn man zulange schläft, kommt man in die Tiefschlafphase und fühlt sich nach dem Erwachen eher kaputt.

Freitag, 14. September 2018

Sich selbst regelmäßig belohnen



Wenn Sie sich regelmäßig belohnen, bringen Sie sich selbst gegenüber Wertschätzung zum Ausdruck, Sie genießen den Augenblick und bestätigen sich darin, etwas erreicht zu haben.

Es geht hier nicht um große Projekte, sondern um die kleinen Erfolge und kleinen Belohnungen. Diese sind sehr wichtig, um durchzuhalten, bis ein bestimmtes größeres Ziel erreicht ist, sie motivieren weiterzumachen.

Es muss nichts Großes sein, gönnen Sie sich einfach etwas Nettes, dass Sie erfreut und dass Ihnen ein gutes Gefühl vermittelt.

Allerdings beachten:
  • Gönnen Sie sich erst etwas, wenn die Aufgabe wirklich erledigt ist.
  • Belohnen Sie sich dann auch wirklich, nehmen Sie sich die Zeit dafür! Sie haben es sich verdient!

Freitag, 31. August 2018

Merkblatt zur Kassenbuchführung

Die OFD Karlsruhe hat ein Merkblatt zur "Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung" herausgegeben. Sie finden es unter folgendem link:

Merkblatt der OFD Karlsruhe vom 22.02.2018

Freitag, 20. Juli 2018

Zeitmanagement: Sind Sie eher mono- oder polychronisch veranlagt?


Die Einteilung nach monochronisch oder polychronisch beruht darauf, wie die jeweiligen Menschen mit der Zeit umgehen, ob sie eine Aufgabe gleichzeitig (monochronisch) oder mehrere Aufgaben gleichzeitig (polychronisch) erledigen.

 
Beispiele für monochrones Verhalten:
  • Am Liebsten befassen Sie sich nur mit einer Sache und konzentrieren sich stark auf die jetzige Aufgabe.
  • Unterbrechungen bringen Sie schnell aus dem Konzept.
  • Sie nehmen die gestellten Aufgaben sehr wichtig und Sie nehmen die Zeitvorgaben sehr ernst.
  • Sie halten sich gewissenhaft an Pläne, Änderungen sind Ihnen unangenehm.
  • Sie sind gerne alleine und fühlen sich schnell auch mal von anderen gestört.
Beispiele für polychrones Verhalten:
  • Sie mögen es, viele Dinge gleichzeitig zu tun.
  • Sie lassen sich leicht ablenken und Unterbrechungen stören Sie wenig.
  • Zeitvorgaben sind für Sie nicht so wichtig. Sie sind für Sie eher ein Ziel, das anzustreben ist, aber nicht immer erreicht werden kann.
  • Sie ändern Pläne gerne und oft.
  • Sie nehmen sich immer Zeit und Energie für andere, die Ihnen wichtig sind, wie Kollegen, Familie oder Freunde.

Zwischen den Extremen der beiden Verhaltensweisen liegen Welten. Wenn diese im Arbeitsleben aufeinandertreffen, kann das sehr anstrengend sein und auch zu Reibereien führen. Und auch im Privatleben kann es schnell zu Spannungen kommen.

Aber eigentlich sollte man sich bewusst werden, dass jede Eigenart ihre Stärken hat und man durchaus auch voneinander profitieren kann, da man sich mit seinen Eigenheiten ergänzt.

Oder wenn Sie gezielt üben, manche Verhaltensweisen der anderen Position auch in Ihr Leben zu integrieren, kann dies eine Bereicherung sein.

Freitag, 15. Juni 2018

Entschleunigen durch „Trödeln“



Im Beruf und auch in der Freizeit versuchen wir immer mehr hinein zu packen und wollen auch die letzten freien Minuten sinnvoll nutzen. Wir wollen immer mehr und auch mehrere Dinge gleichzeitig erledigen.
Und sich Trödeln und Muße zu gönnen, schaffen viele von uns nicht mehr. Und wenn man sich doch mal Ruhe gegönnt hat, gibt man es nicht gerne zu, da „Trödeln“ in unserer Gesellschaft nicht gut angesehen ist.

Klar ist es wichtig im Arbeitsleben sein Bestes zu geben und auch im privaten Bereich möchten wir ja einiges erreichen. Doch neben aller Betriebsamkeit ist zur Ruhe kommen sehr wichtig und wertvoll. Wir kennen das Phänomen, dass wir nach dem Urlaub ausgeruht sind und uns die Arbeit danach für einige Zeit viel besser von der Hand geht. D.h. es wäre gut, wenn wir es schaffen würden, uns auch mal zwischendurch mal öfters Entspannung gönnen, um uns zu regenerieren. Wir sind dann ausgeglichener und letztendlich auch zufriedener. 

Tipps zur Entschleunigung:

Sich bewusst und ohne schlechtes Gewissen Ruhezeiten gönnen oder Zeiten nehmen, in denen wir etwas langsam tun oder auch manchmal gar nichts tun.

Multitasking bewusst vermeiden. Siehe mein Artikel: Singletasking anstatt Multitasking

Nicht gleichzeitig essen und arbeiten.

Die Mittagspause öfters außerhalb des Büros verbringen.

Sich regelmäßig Pausen gönnen. Siehe meine Artikel: Pausen sind wichtig

Ab und zu bewusst das Gehtempo drosseln.

Tagesplanung einführen.

Ev. Yoga, autogenes Training, Wandern, Meditation, Gärtnern, Musik oder Malen anfangen.

Für ausreichend Schlaf sorgen und vor dem Schlafen gehen zur Ruhe kommen, keine Probleme wälzen, an etwas Schönes denken.


Hierzu ein interessanter Artikel unter:

Und auch noch ein Zitat:
„Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.“ (Cicero)