Dienstag, 8. August 2017

Vom Volltischler zum Leetischler


Sind Sie ein „Volltischler“? Dann verbringen Sie wahrscheinlich täglich einige Zeit mit Suchen. Ein großer Teil dieser Zeit wird unbemerkt vertan, aber im Laufe des Tages kommt doch einiges zusammen! Ein ungeordneter Arbeitsplatz sorgt zusätzlich permanent für ein ungutes Gefühl.

Nachfolgend ein paar Tipps, die Abhilfe bieten können:

Eingangspost täglich bearbeiten
Die Eingangspost sollte jeden Tag gesichtet werden und wie in meinem Artikel Posteingang beschrieben, bearbeitet werden.

Aufgaben sichtbar beenden
Gewöhnen Sie es sich an, nach jedem Abschluss einer Aufgabe alle dafür benötigten Unterlagen konsequent wegzuräumen.

Heute anfangen
Warten Sie nicht auf den richtigen Tag, an dem Sie „mal ganz gründlich aufräumen werden“, der wird wahrscheinlich nie kommen. Sondern versuchen Sie mit Hilfe der Salamitechnik voran zu kommen. Scheibe für Scheibe, bzw. Stück für Stück arbeiten Sie sich voran. Nutzen Sie jeden Tag eine bestimmte Zeit, z.B. zu Beginn oder am Ende des Arbeitstages 10 Minuten, um einen Teil aufzuräumen.

Wirklich ausmisten
Schmeißen Sie konsequent Sachen weg, die nicht mehr benötigt werden. Das fällt am Anfang schwer, wird aber mit der Zeit immer leichter. Beachten Sie aber bei wichtigen Dokumenten die Aufbewahrungsfristen.

Überflüssiges vom Schreibtisch entfernen
Auf dem Schreibtisch sollten nur die Sachen stehen, die täglich benutzt werden. Der Rest muss in den Schubladen, Regalen oder im Schrank verschwinden. Dabei ist zu beachten, dass Dinge, die häufiger gebraucht werden nahe und andere weiter weg verstaut werden.

Von außen betrachten
Sehen Sie sich immer mal wieder Ihren Arbeitsplatz so an, als sähen Sie ihn zum ersten Mal. Sie werden auf diese Weise wahrscheinlich so einiges entdecken, was überflüssig oder ungeordnet herumsteht.

Alles betriebsbereit halten
Für die Instandsetzung Ihrer Arbeitsmittel sollten Sie sich immer direkt Zeit nehmen. Sie sparen keine Zeit, wenn Sie das aufschieben, im Gegenteil!

Regelmäßigen Ablageturnus einführen
Legen Sie fest zu welchen Terminen Sie sich in Zukunft um Ihre Ablage kümmern. Diese Termine regelmäßig einplanen, damit sich nicht zu viel anhäuft.

Zwischenablage anlegen
Wenn Sie es nicht schaffen Ihre Ablage regelmäßig zu erledigen, kann eine Zwischenablage sinnvoll sein. Diese kann in einem Pultordner, in Hängemappen oder in einer Schubladenbox erfolgen.

Ritual am Abend
Bringen Sie vor dem Verlassen des Büros den Schreibtisch in Ordnung für einen guten Start am nächsten Tag.

Weitere Ideen zu diesem Thema finden Sie noch unter den Stichworten: Papierstapel, ordentlicher Schreibtisch, Ausmisten

Samstag, 1. Juli 2017

Neue Grenze für GWG ab 2018



Nun wurde auch die Erhöhung der Grenze für die Sofortabschreibung von 410 EUR auf 800 EUR beschlossen. Somit können künftig GWG bis zu einem Wert von 800 EUR sofort abgeschrieben werden, also die Kosten in voller Höhe sofort als Betriebsausgaben abgesetzt werden.
 
Die Erhöhung gilt für Wirtschaftsgüter, die ab 01.01.2018 angeschafft werden.


Dienstag, 20. Juni 2017

Singletasking anstatt Multitasking




Multitasking sieht "busy" aus, effektiv ist es aber nicht. Daher ist Singletasking auf
Dauer die bessere Lösung. Man arbeitet ruhiger und im Endeffekt effizienter.

Nachteile Multitasking:

· Raubt dem Körper und Geist Energie
· Brennt den Körper schneller aus
· Die Konzentration lässt schneller nach
· Es passieren mehr Fehler

Singletasking einzuhalten ist leichter gesagt als getan. Im Alltag werden wir oft von
Telefonklingeln, Outlook-Benachrichtigungen oder vom Chef und den Kollegen
unterbrochen. Mit den folgenden Tipps können Sie daran arbeiten Singletasking
mehr in Ihren Alltag einfließen zu lassen:

Aufgaben planen
Planen Sie Ihre Woche und Ihren Arbeitstag. Dabei ist es wichtig sich nicht zu viel
vorzunehmen. Verplanen Sie nur einen bestimmten Teil Ihrer Zeit und halten Sie den
Rest frei für Unvorhergesehenes.
· Ordnen Sie Ihre Aufgaben nach Priorität
· Planen Sie aber auch regelmäßige Pausen mit ein

Zeiten festlegen
Berücksichtigen Sie bei Ihre Tagesplanung welche Aufgabe wichtig sind, wie lange
diese dauern (an Puffer denken!) und wann es am besten gelingen könnte, diese
ungestört zu bearbeiten.

Störungen ausschalten

Falls möglich, stellen Sie alles ab, was Sie unterbrechen könnte, wie E-Mail-
Benachrichtigungen und Ihr Handy. Schließen Sie Ihre Türe und vielleicht können
Sie zusätzlich noch einen Zettel an Ihre Bürotür hängen, wann Sie wieder zu
sprechen sind. Wenn es geht ev. auch das Telefon umleiten.

Nur auf eine Tätigkeit konzentrieren und abschließen
Das fällt oft schwer - vor allem unter Zeitdruck. Wenn Sie merken, dass Sie hektisch
von einer Sache zur nächsten springen, hilft es kurz inne zu halten, durchzuatmen
und vielleicht sogar eine kleine Pause zu machen, um wieder einen klaren Kopf zu
bekommen.

Notizbuch nutzen
Legen Sie sich ein Notizbuch auf den Schreibtisch. Dort können Sie zwischendurch
Sachen und Gedanken aufzuschreiben, die später zu erledigen sind.

Dranbleiben
Singletasking erfordert Konsequenz und Übung, das geht nicht von heute auf
morgen. Eingefleischte Gewohnheiten brauchen eine Zeitlang bis man diese
abgeschüttelt hat, wir müssen das neue Verhalten sehr oft wiederholen, bevor es
etabliert ist. Auch ist es im Alltag oftmals nicht einfach, Singletasking umzusetzen.
Also immer dranbleiben und nicht aufgeben – es lohnt sich!

Freitag, 26. Mai 2017

Neue Grenze für Kleinbetragsrechnungen

Rückwirkend zum 01. Januar 2017 wird die Grenze für Kleinbetragsrechnungen von 150 € auf 250 € angehoben.

Kleinbetragsrechnungen unterliegen geringeren Anforderungen für den Vorsteuerabzug als Rechnungen und bedürfen nur folgende Angaben:

• Datum
• Name und Anschrift des leistenden Unternehmers
• Menge und Art der Lieferung oder Umfang der Leistung
• Bruttobetrag
• Umsatzsteuersatz (od. Hinweis auf Steuerbefreiung)

Sind die obigen Kriterien nicht alle eingehalten, wenn z.B. die Angabe des Steuersatzes fehlt oder Name und Anschrift des Leistungsempfängers (!), darf keine Vorsteuer gezogen werden.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Pausen sind wichtig

Pausen sind wichtig zur Erhaltung der eigenen Gesundheit. Und erholt arbeitet man kreativer, aufmerksamer und genauer. Wer seine Pausen streicht und durcharbeitet, tut sich selbst und auch dem Arbeitgeber keinen Gefallen. Am Ende des Arbeitstages ist man nur ausgelaugt und auch am nächsten Tag wahrscheinlich immer noch. Das kann der Beginn einer Abwärtsspirale sein.

Machen Sie regelmäßig Pausen und warten Sie nicht zu lange, bis die Erschöpfung unerträglich geworden ist. Es ist auch nicht nötig, die Pausen allzu lange auszudehnen, denn die ersten zehn Minuten einer Pause sind am effektivsten. Es ist also besser öfter mal eine Kurzpause zu machen, als eine zu lange ausgedehnte Mittagspause. Regelmäßige Auszeiten von rund fünf Minuten pro Stunde wären optimal. Vor allem, wenn Sie sich in dieser Zeit bewegen oder vielleicht sogar eine kurze Entspannungsübung machen. Z.B. ein kurzer Spaziergang durchs Haus, das Büro lüften und eine kleine Atemübung machen oder eventuell ein kurzer Plausch mit den Kollegen.

Das heißt, wichtig für eine Pause ist:

etwas Anderes tun
etwas Anderes denken
sich woanders aufhalten

Zugegeben, es ist nicht immer leicht, sich daran zu halten. Vor allem in stressigen Phasen. Doch die Pausen helfen leistungsfähig zu bleiben. Es spricht also viel dafür, dass Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie die Pausen in Ihren Alltag integrieren können.

Hierbei gilt: Eine gute Planung erleichtert die Durchführung!

Donnerstag, 13. April 2017

Augenübungen für zwischendurch

Viele von uns sitzen täglich vor dem Bildschirm. So können Sie Ihren Augen zwischendurch etwas Gutes tun:
 

  • Schauen Sie bei der Arbeit des Öfteren in die Ferne, das entspannt Ihre Augen.

  • Oder fixieren Sie eine Weile einen Gegenstand in Ihrer Nähe. Nach kurzer Zeit lassen Sie dann den Blick durch den Raum schweifen.

  • Blinzeln Sie häufiger, wenn Sie spüren, dass Ihre Augen trocken werden. Durch das Blinzeln werden außerdem die Augenmuskeln trainiert.

  • Auch Augenrollen hält Ihre Augenmuskulatur fit. Sehr wirksam ist es mit den Augen liegende Achten zu formen.

  • Eine andere Wohltat für die Augen ist Gähnen. Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, gähnen Sie lang und ausgiebig. Ihre Augen produzieren dabei Tränenflüssigkeit und außerdem bekommen Sie durch das Gähnen mehr Sauerstoff für Ihren Körper.

  • Unter folgendem Link finden Sie noch weitere Übungen mit ausführlichen Erklärungen:

    www.visus-verlag.de


Montag, 20. März 2017

Grenze für Kleinbetragsrechnungen soll angehoben werden




Die Grenze soll von 150 EUR auf 200 EUR angehoben werden. Das Gesetzgebungsverfahren hierzu läuft allerdings noch.

Kleinbetragsrechnungen bedürfen nur folgende Angaben:

• Datum
• Name und Anschrift des leistenden Unternehmers
• Menge und Art der Lieferung oder Umfang der Leistung
• Bruttobetrag
• Umsatzsteuersatz (od. Hinweis auf Steuerbefreiung)

Sind die obigen Kriterien nicht alle eingehalten, wenn z.B. die Angabe des Steuersatzes fehlt, darf keine Vorsteuer abgezogen werden.